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Parepare / Indonesien

  • Autorenbild: Gaby Laubach
    Gaby Laubach
  • 22. Apr. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Unsere geplante Route von Australien nach Singapur durch die Inselwelt zwischen Pazifik und indischen Ozean muss an einigen Stellen geändert werden. An unserem vorgesehen letzten Hafen Indonesiens Tolitoli/Sulawesi können wir nicht Ausklarieren, also aus Indonesien ausreisen. Das müssen wir in Parepare erledigen. Deshalb entfällt unser Aufenthalt in Tolitoli. Stattdessen fahren wir von Bali nach Gili Mas /Lombok Island. Um den Hafen herum dort ist kaum etwas geboten. Vom Schiff werden 2 Ausflüge angeboten, ein Strandtransfer (1,5h Anfahrt - 4 Stunden Aufenthalt - 1,5h Rückfahrt) oder eine Schnorcheltour. Das ist beides nichts für mich, also bleibe ich an Bord, widme mich meinem Blog und meiner Wäsche. Die Entscheidung erweist sich als vollkommen richtig - mittags überrascht uns ein starkes Unwetter. Der Wind weht so stark, dass sich ein anderes Schiff losreißt und auf Grund läuft. Die meisten Strandbesucher kommen vorzeitig wieder zurück. Der ruhige Tag nach 3 Tagen Bali tut mir sehr gut. Von dort aus fahren wir mit einem Seetag

nach Parepare. Dort können wir aber auch nicht wie geplant schon am Morgen anlegen sondern erst am Mittag, die zugesagte Pier wird noch von einer lokalen Fähre blockiert. Es ist das erste Mal, dass ein Phoenix-Schiff hier anlegt - ich glaube wir sind überhaupt das erste Kreuzfahrtschiff. Wir werden

großartig begrüßt. Ein Plakat hängt an der Pier, eine Musik- und Tanztruppe empfängt uns und alle Honoratioren von Hafen und Stadt besuchen das Schiff - und werden dort natürlich angemessen bewirtet und herumgeführt. Die Pier liegt mitten in der Stadt, als wir zu unserem privaten Spaziergang aufbrechen, müssen wir uns unseren Weg durch Menschenmassen bahnen. Kinder wollen uns die Hand geben, viele - vor allem junge Leute wollen Fotos von uns machen oder sich mit uns fotografieren lassen. Hier ist touristisch nichts geboten, kein Souvenirladen keine Bars oder Restaurants - es gibt die typischen Garküchen an der Straße und viele sitzen dort auf Hockern an der Mauer und genießen ihr Mittagessen. Parepare ist ein ganz gewöhnlicher Ort, von dem Fähren zu den Nachbarinseln losfahren - deshalb gibt es die Pier. Es ist sehr heiß, trotzdem wandern wir durch die Straßen, vorbei an Moscheen, an einem kleinen Strand, der - wie auch die Straßen - vollkommen vermüllt ist. Es gibt Häuser und Plätze, denen man noch ansieht, dass sie irgendwann mal schön gestaltet wurden - aber es wird kaum etwas zum Erhalt unternommen. Die Eingangstore sind oft sehr kunstvoll gestaltet.



Die Menschen sind sehr freundlich und interessiert, ständig müssen wir die Frage beantworten woher wir kommen. Kinder fragen nach unseren Namen. Am Abend legen wir ab Richtung Kota Kinabalu/Salah/Malaysia, wo wir nach 2 Seetagen ankommen werden. Genau wie am Mittag stehen viele Menschen an der Pier und winken uns zum Abschied.



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