7 Tage Überquerung Indischer Ozean
- Gaby Laubach
- 7. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
Nach der ursprünglichen Planung sollte die Route nach Malaysia über Indien zur arabischen Halbinsel und durch Rotes Meer und Suezkanal zurück nach Europa führen - aus bekannten Gründen war das nicht möglich. Die aktuelle Route geht um Afrika herum und so wieder zurück in heimische Gefilde. Die zurückzulegende Strecke rund ums Kap der guten Hoffnung ist aber ungleich länger, deshalb müssen wir viele Seetage in Kauf nehmen, um pünktlich wieder in Deutschland zu sein. Wir drehten von Malaysia aus also wieder um und fuhren Richtung Südwesten nach Mauritius (unsere 3. Äquatorüberquerung). Die zurückzulegenden Strecke betrug 3.205 Seemeilen, das entspricht fast 6.000 Kilometern - dafür brauchten wir mehr als 7 Tage. Es waren 7 tolle Reisetage. Wir hatten Zeit zur Entspannung - oder konnten uns an den vielen Angeboten beteiligen, die das Kreuzfahrtteam für uns zusammengestellt hatte. Vom frühen Morgen an gab es jede Menge Sport, Spiel, Spaß, Kreativität, Kurse und Vorträge, Frühschoppen, Cocktailempfang, BBQ usw. Und jeden Abend eine neue Show, Mottopartys - und natürlich (Tanz-)Musik in allen Bars.
Hervorheben möchte ich den vorletzten Seeabend, der Abend lief unter der Überschrift "Crazy":
Bereits nach dem Abendessen waren wir im Treppenhaus vor der Showlounge zur Einstimmung auf die geplante Show zu "Sekt aus Pappbechern" geladen. Der Bekleidungsvorschag lautete "bunt und schrill". Da kamen schon einmal Jugenderinnerungen auf.
Die nachfolgende "Crazy-Show" wurde vom Kreuzfahrtdirektor Moritz und Max, einem Mitglied des Showensembles gestaltet. Im Vollplayback präsentierten sie 77 Songs in 59 Minuten - jeweils mit den passenden Kostümen. Es war eine Riesengaudi!
Der ganze Saal sang, klatschte und tanzte mit. Und anschließend ging es gemeinsam zur Aftershowparty raus in die Phoenixbar.
Es ist sehr beeindruckend, mit wieviel Engagement und Kreativität das Kreuzfahrtteam die Passagiere unterhält.























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