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Bordleben

  • Autorenbild: Gaby Laubach
    Gaby Laubach
  • 30. Mai 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Die Reise rund um Afrika dauert - das bedeutet ungewöhnlich viele Seetage, an denen wir Passagiere unterhalten werden möchten. Und wir werden nicht enttäuscht! Neben den "normalen" Angeboten von Vorträgen, Workshops (Gästechor), Spiel (BINGO!), Sport (Linedance) und Shows fällt dem Phoenix-Team immer wieder etwas Besonderes ein und man feiert die Feste, wie sie fallen!

Am 28. Mai 2011 übernahm Phoenix die MS Artania - Grund genug, diesen Geburtstag zu feiern - natürlich mit einer Geburtstagstorte für die Artania, die feierlich vom Hoteldirektor angeschnitten und zur Kaffeestunde serviert wurde.

Kleine Nebenbemerkung: Im gleichen Jahr, am 20.11., startete unsere erste Kreuzfahrt auf der Artania (ART016) und am 21. November 2011 feierten Ernst und ich dort unsere Silberhochzeit. Zu diesem Anlass waren wir damals am Kapitänstisch geladen - für uns ein sehr besonderes und unvergessliches Erlebnis.

Ganz am Anfang unserer Weltreise habe ich Dagmar vom Timmendorfer Strand kennengelernt, die am 26. Mai Ihren Geburtstag feierte. Geburtstage werden auf der MS Artania immer besonders begangen. Wenn es dem Restaurant-Team bekannt ist, gibt es für das Geburtstagskind einen geschmückten Tisch, ein Wunschmenü, eine Geburtstagstorte und ein Ständchen aller Kellner. Es ist herzlich und (fast) wie zuhause.


Wie auf (fast) jeder Reise gab es an diesem Abend auch wieder eine Crew-Show - es ist unglaublich, wie viele Crewmitglieder einzeln oder in Gruppen sich jedes Mal melden, um an dieser Show teilzunehmen. Es gibt Tanz (modern oder traditionell), Gesang (solistisch oder gemeinsam), Sketche und andere Darbietungen, die immer wieder begeistern. Ein besonderes Highlight war noch einmal die Präsentation des Phönix-Teams, das gemeinsam mit Kapitän und Hoteldirektor eine Performance zum Titel "Bora Bora" präsentierte. Wir haben wieder Tränen gelacht!



Einen weiteren Höhepunkt boten die Mitarbeiter im Barbetrieb - auch als plötzlich die falsche Musik erklang, ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen und improvisierten spontan eine neue Darbietung.



Etwas ganz Besonderes ist eine Schwarzlichtperformance, die Roberto, ein recht junger Mitarbeiter aus dem Housekeeping initiiert hat (Roberto ist sehr vielseitig, er hatte sich z.B. für diese Weltreise vorgenommen, in jedem Abschnitt einen neuen deutschen Schlager einzustudieren. Das hat er durchgezogen! Er spricht nicht besonders gut deutsch, deshalb ist es fraglich, ob er alle Texte wirklich verstanden hat - in der ersten Crewshow hat er "Es war Sommer" von Peter Maffay präsentiert.). Die Interpretation des Michael Jackson Titels "Heel the world" war sehr emotional und beeindruckend, es wurde die Corona-Pandemie thematisiert.



Am nächsten Tag fand die Abschlussveranstaltung für alle Weltreisenden statt (die Weltreise endet offiziell am 2. Juni auf Gran Canaria). Wir waren noch einmal auf den Highway No. 1 geladen, im Lager- und Crewbereich der Artania. Wieder war alles wunderbar geschmückt, viele Leckereien waren vorbereitet, alle paar Meter wurden uns die verschiedensten Drinks präsentiert - auch die Eisbar im Kühlraum war wieder aufgebaut - und wir haben eine ausgelassene Party mit unseren Mitreisenden, Kellnern, Crewmitgliedern, Künstlern und Phoenix-MitarbeiterInnen gefeiert.



Nur: Dieses Mal endetet die Party bereits um kurz nach 22 Uhr, wir wurden höflich herauskomplimentiert (wir hatten auch wirklich schon genug gefeiert!), weil für den nächsten Tag eine weitere Überraschung geplant war und für alle daran Beteiligten noch eine letzte Probe anstand. Und das, was uns am nächsten Abend in der Showlounge geboten wurde war wirklich grandios: Innerhalb nur einer einzigen Woche hatten viele Crewmitglieder und das Phoenix-Team eine Kurzfassung von "Tanz der Vampire"

einstudiert. Unter der Leitung von Anca aus dem Showensemble ist eine bombastische Show entstanden. Die Proben fanden nach den Diensten der Beteiligten statt, also erst am späteren Abend, und dauerten immer bis weit nach Mitternacht (wir haben uns im Nachhinein nicht mehr gewundert, weshalb Anca bei unserem allmorgendlichen Linedance-Training manchmal unkonzentriert war und zwischendurch Schritte durcheinanderbrachte oder sogar vergaß!). Die Atlantik-Lounge war passend geschmückt und zur Begrüßung erhielt jeder einen Bloody-Mary-Shot. Die Hauptrollen wurden von einem Phoenix-Mitarbeiter und einer Gastkünstlerin gespielt und gesungen, die beide bereits einmal Mitglied des Artania-Showensembles waren, der Rest wurde im Vollplayback performed - wir alle waren begeistert und es war deutlich zu sehen und zu spüren, wieviel Spaß jeder Beteiligte hatte.



Anschließend gab es draußen an der Phoenix-Bar eine After-Show-Party, bei der alle ausgelassen feierten - und am nächsten Morgen war alles aufgeräumt und alle traten wieder pünktlich zum Dienst an.



Seetage auf unserer Reise sind alles - nur nicht langweilig!

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