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Castro / Insel Chiloé / Chile

  • Autorenbild: Gaby Laubach
    Gaby Laubach
  • 6. Feb. 2025
  • 1 Min. Lesezeit


Nach einem weiteren Tag auf See in den chilenischen Fjorden (wirklich beeindruckend - unberührte Natur pur) werfen wir vor Castro, den Hauptort der Insel Chiloé Anker. Auch hier finden wir

die bunten Fassaden, die uns hier im Süden Chiles überall begegnet sind. Hier findet man sie auch an Pfahlhäusern, die dicht am Wasser erbaut wurden. Die Fassaden sind oft mit Schindeln verkleidet, diese Technik geht auf deutsche Handwerker zurück, die zu den ersten Einwanderern gehörten. Chiloé ist die zweitgrößte Insel Südamerikas nach Feuerland. Bekannt ist sie u.a. für ihre Stabkirchen, die im 17. und 18. Jahrhundert von Jesuiten erbaut wurden. Es sollen ursprünglich 150 Kirchen gewesen sein, von denen heute noch ca. 70 erhalten sind, davon gehören 16 zum UNESCO-Weltkultur-erbe. Im Rahmen meines Ausflugs kann ich eine davon besichtigen, sehr beeindruckend!



Das Hauptziel unseres Ausflugs ist ein Nationalpark, der eindrucksvoll zeigt, was die europäischen Einwanderer vorfanden, die im 16. Jahrhundert anfingen, das Land zu kultivieren: Dichten Urwald und Sümpfe. Gut 1,5 Stunden wandern wir durch diese Landschaft - gottseidank auf mehr oder weniger befestigten Wegen. Unser Guide erklärt uns einige der Pflanzen, wir hören Frösche quaken und Vögel zwitschern, es gelingt auch mal ein kurzer Blick auf einen Kolibri (zu kurz, um ein Foto zu schießen).



Am Nachmittag tender ich noch einmal mit einer Bekannten an Land und wir schlendern durch Castro. Auch hier können wir wieder nur feststellen, wie nett, hilfsbereit und interessiert die Menschen hier sind.



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