Puerto Montt / Chile
- Gaby Laubach
- 8. Feb. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Die Landschaft rund um Puerto Montt ist geprägt von vielen Seen sowie auch im Sommer noch immer zum Teil schneebedeckten Bergen und gilt als chilenische Schweiz. Viele Touristen verbringen im chilenischen Seen-

gebiet ihren Urlaub. Die Region wurde im 19. Jahrhundert von deutschen Einwanderern entdeckt. 1960 zerstörte ein Erdbeben Puerto Montt, sodass es keine Sehenswürdigkeiten mehr aus der Zeit der ersten Siedler gibt. Der Wiederaufbau der Stadt erfolgte bis in die

70er Jahre. Der Baustil ist europäisch geprägt. Auch hier finden sich wieder die typischen Häuser mit bunten Schindelfassaden, die typisch für Südchile sind.
Der heutige Ausflug führt mich zum Vulkan Osorno und an die Petrohué Stromschnellen. Wir fahren zunächst an den Llanquihue See, den zweitgrößten See Chiles. Hier besuchen wir das Städtchen Puerto Varas, von dessen Uferpromenade aus man eigentlich einen wunderbaren Blick auf die Vulkane Osorno und Calbuco hat, der uns heute aber durch Nebel verwehrt wird. Puerto Varas ist ein beliebter Urlaubsort. Ein Spaziergang entlang der Uferpromenade führt uns zu einem kleinen Museum mit einer kuriosen Fassade.
Weiter ging die Fahrt entlang des Sees Richtung Vulkan Osorno. Das Wetter wurde etwas besser, sodass wir auf unserer Fahrt zu einer Berghütte auf dem Vulkan in 1.200 mtr. Höhe wunderschöne Ausblicke auf den zu unseren Füßen liegenden See hatten.
Kurz vor dem Erreichen der Berghütte mussten wir unseren Bus verlassen, da der Fahrer die letzte Steigung mit uns als Fracht nicht mehr bewältigen konnte - aber erleichtert um unser Gewicht schaffte er es dann doch bis oben. (Ob es an der mangelnden Erfahrung des Fahrers lag oder an der Motorisierung des Busses?) Dort erwarteten uns dichter Nebel und beißender Wind. Der Wind schaffte es zeitweise, den Nebel zu vertreiben und uns Blicke auf die Gipfel des Vulkans zu ermöglichen. Aber immer wieder zog der Nebel herein, es war ganz schön kalt und der Wind trieb uns die Vulkanasche ins Gesicht. Trotzdem sind mir ein paar Aufnahmen gelungen, die z.B. auch einen Skilift zeigen, denn auf dem Osorno gibt es ein Skigebiet - Schneereste bzw. Ausläufer eines Gletschers konnten wir auch entdecken.
Unser nächstes Ziel waren die Stromschnellen von Petrohué. Sie werden aus den Bergen gespeist. Wenn Schneeschmelze ist, ist da noch sehr viel mehr Wasser, das sich durch und über die glattgeschliffenen Steine ergießt, aber auch so waren die Stromschnellen sehr beeindruckend.
Südchile begeistert mit seiner Natur!





































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