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Dakar / Senegal

  • Autorenbild: Gaby Laubach
    Gaby Laubach
  • 2. Juni 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Dakar, die Hauptstadt des Senegals liegt nur knapp 200 km von Banjul/Gambia entfernt. Der Staub ist immer noch der gleiche - aber wir sehen nicht schon wieder nur Müll. Auf meinem Ausflug sehe ich viel von der Stadt, die ebenfalls eine koloniale Geschichte hat und ebenso im transatlantischen Sklavenhandel eine große Rolle gespielt hat. Vor der Küste Dakars liegt die Île de Gorée, wo heute noch das "Maison des Esclaves" mit seiner "Tür ohne Wiederkehr" an dieses dunkle Kapitel erinnert. Wir sehen die Insel nur aus der Ferne, fahren aber durch das ursprüngliche Zentrum der Stadt, das noch von Gebäuden aus der Kolonialzeit geprägt ist.



Im moderneren Teil der Stadt passieren wir den Unabhängigkeitsplatz, den Präsidentenpalast, verschiedene Moscheen, die Universität sowie verschiedene Monumente



....und die Kathedrale, in die wir später auch einen kurzen Blick werfen können.



Überall auf den Straßen sieht man bunt bemalte Kleinbusse. Laut unserem Guide sind diese Fahrzeuge (meistens mehr als 50 Jahre alte Renault) sehr wichtig für die Einwohner, da

sie viel preiswerter als der offizielle öffentliche Nahverkehr sind - sie aber eigentlich alle illegal fahren. Sie machen das Straßenbild auf jeden Fall sehr viel bunter.

Genauso wie am Tag zuvor in Bajul sehen wir überall in der Stadt Schafherden (oder sind es mit ihren Hörnern doch Ziegen?), die für das anstehende Fest verkauft werden sollen. Wir fahren entlang der Küste, vorbei am 1842 erbauten Leuchtturm hinauf zum Monument der afrikanischen Renaissance, das 2010 auf einem Berg errichtet wurde und die afrikanische Unabhängigkeit symbolisieren soll. Mit einer Höhe von ca. 50 Metern ist es das höchste freistehende Denkmal Afrikas. Die Zeit reicht nicht, um das Monument zu besteigen - aber auch von unten ist es sehr beeindruckend und wir sehen viele Schulklassen, die hier ebenfalls zu Besuch sind.



Nach einer Erfrischungspause in einem Hotel an der Küste und einem kurzen Besuch auf einem Kunsthandwerkermarkt, fahren wir zurück zum Schiff und verlassen am Abend Westafrika (müsste ich länger dort sein, drohte mir höchstwahrscheinlich ein Staublunge!).




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