Ilhabela / Brasilien
- Gaby Laubach
- 18. Jan. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Wir ankern vor dem Ort Vila und tendern in wenigen Minuten mitten in den Ort. Ilhabela hat im Prinzip nur eine Straße die den Norden und den Süden der Insel an der Westküste verbinden. Die Buchten an der Ostküste mit ihren Stränden sind nur vom Meer aus zu erreichen. Die Insel steigt von der Küste steil bis auf einen Höhe von mehr als 1.400 mtr. an. Der "Kanal" zwischen Festland und Insel ist sehr viel ruhiger als die dem Atlantik zugewandte Seite. Rund um die Insel gibt es viele Segelschulen, hier gibt es optimale Bedingungen, die verschiedensten Herausforderungen für Segler zu erleben. Überall gibt es schöne Strände. Haupteinnahmequelle für die Insel ist der Tourismus, daneben gibt es noch Fischfang und die Produktion von Cachaca, einem Zuckerrohrschnaps, der ähnlich wie Whiskey ausgebaut wird oder mit lokalen Aromaten zu Likören verarbeitet wird (lecker!).
Zunächst besuchen wir eine Kirche im Kolonialstil aus dem 18. Jahrhundert.
Anschließend machen wir eine Fahrt entlang der Küste mit ihren Stränden und fahren dann die Hänge hinauf in den Regenwald und besuchen 2 Wasserfälle. Diese wurden lange Zeit für die Energiegewinnung genutzt, einmal für die Stromerzeugung aber auch für die Verarbeitung von Zuckerrohr zu Cachaca. Heute werden die Wasserfälle vor allem touristisch genutzt. Der Toca-Wasserfall läuft malerisch über mehrere Stufen und bildet dabei Bereiche, in denen man baden kann, sich "duschen" kann oder sogar von einer Stufe zu nächsten rutschen kann. Erstmalig werden wir aber auch aufgefordert, uns gegen stechende und beißende Insekten zu schützen, dafür erhalten wir am Toca-Wasserfall konzentriertes Citronella-Öl - ich wurde nicht gestochen!
Die Insel ist wunderschön! Die Ortschaften sind malerisch und sehr sauber, es gibt schöne Läden, in denen man auch sehr schönes Kunsthandwerk findet.





































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