Lissabon II
- Gaby Laubach
- 11. Juni 2025
- 2 Min. Lesezeit
Eine Woche vor Ende meiner Reise besuchen wir noch einmal Lissabon - hier waren wir schon einmal am 2. Weihnachtsfeiertag 2024. Diesmal fahren wir schon vor Sonnenaufgang in den Tejo ein - wieder eine beeindruckende Fahrt zum Hafen.
Lissabon ist einfach wunderschön, Vom Tejo bzw. vom Schiff aus sieht man die Altstadt sowie viele wichtige historische Gebäude.

Diesmal habe ich (endlich) eine Fahrt nach Sistra gebucht. Sistra liegt ca 30 km Richtung Atlantik von Lissabon entfernt. Hier haben die portugiesischen Könige ihre Sommerresidenz errichtet, die wir besichtigen. Der Palast ist vor allem wegen seiner beiden 30 mtr. hohen konischen Schornsteine berühmt, die als Abzug aus der Küche dienten. Die Räume, die wir besichtigen können, sind sehr beeindruckend. Der Palast ist nicht in einer Bauphase entstanden, er wurde immer wieder umgebaut und erweitert. Es ist alles sehr verwinkelt - fast ein Labyrinth; überall gibt es Treppen, die die verschiedenen Bereiche verbinden. Es gibt maurische Einflüsse genauso wie Bauten aus dem 19./20. Jahrhundert. Auffallend sind die vielen Kacheln an den Wänden. Es gibt maurische, welche aus Spanien und natürlich auch die typischen aus Portugal.

Als ersten Saal besuchen wir den Schwanensaal. Die Decke zieren 27 Darstellungen weißer Schwäne, den liebsten Tieren einer Königstochter, die in den Burgund verheiratet wurde.


Im Elstersaal zieren (geschwätzige) Elstern die Decke, sie tragen ein Spruchband im Schnabel mit dem Spruch "por bem" - "nichts für ungut".
Eine weitere Decke zeigt verschiedene (Kriegs-)Schiffe.
An der Decke des Wappensaals sind alle (Adels-)Familien verewigt, die loyal zum Königshaus standen. Die Wände zieren Jagdszenen aus portugiesischen Kacheln - in den Bergen rund um Sintra ging der Adel dieser Passion nach.
Nur wenige Räume sind möbeliert, durch viele Fenster und Türen eröffnen sich tolle Aus- und Anblicke.
Natürlich gibt es im Palast auch eine Kapelle.
Der letzte Raum, den wir besichtigen, ist die Küche mit ihren berühmten Schornsteinen,
Im Außenbereich und im Garten ist auch noch etwas zu entdecken.
Aber auch außer dem Sommerpalast ist Sintra ein wunderschöner Ort.
Wir verlassen Sintra und fahren zum westlichsten Punkt des europäischen Festlands, dem "Cabo da Roca" - wieder mal- wie schon einige Male auf unserer Reise - stehen wir "Am Ende der Welt"! Das Kap liegt auf einer Klippe ca. 140 mtr. über dem Meer.
An den Gebäuden hier gibt es - wie oft in Portugal - schöne Darstellungen auf portugiesischen Kacheln.
Zurück nach Lissabon fahren wir entlang der Küste mit den mondänen Urlaubsorten Cascais, einem ehemaligen Fischerort und Estoril, bekannt wegen früherer Rennen der Formel 1.































































































































































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