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Maceio / Brasilien

  • Autorenbild: Gaby Laubach
    Gaby Laubach
  • 9. Jan. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Maceio, die Hauptstadt des Bundesstaates Alagoas, ist noch eine "junge" Stadt, die erst 1815 Stadtrechte erhielt, und mit ihren lediglich ca. 1 Mio. Einwohner eine "kleine" Stadt - so unsere Reiseführerin. Sie liegt zwischen dem Meer und der Mundaú-Lagune und bietet

viel Wasser und absolute Traumstrände. Die Stadt lebt vom Zuckerrohr und vom Tourismus und natürlich ihrem Seehafen. Im Hinterland gibt es neben den Zuckerrohr-plantagen auch Kokosnuss- und Mangogärten. Im Stadtgebiet gibt es heute noch 27 Zuckerfabriken. Aus dem Zucker wird u.a. viel Alkohol produziert, der hier als Treibstoff Verwendung findet. Wir fahren durch verschiedene Stadtteile. Zunächst in ein ehemaliges Fischerdorf, das sowohl Zugang zum feinsandigen Atlantikstrand hat als auch an der malerischen Lagune liegt. Zum Fischen fahren die meisten Bewohner heute nicht mehr,

stattdessen produzieren sie kunsthandwerkliche Produkte. Insbesondere eine Web-/Sticktechnik hat mich fasziniert. Damit entstehen wunderbare Tischdecken, Kissen, Kleidungsstücke usw. Natürlich findet man daneben auch genügend "Touristenware".

Maceio hat 3 Etagen, die Natur hat hier die Küste in Terassen geformt. Unten liegen der Hafen, die Strände und touristischen Einrichtungen, Industrieanlagen und das Fischerdorf. Das Stadtzentrum liegt auf der mittleren Etage und ganz oben haben schon früher die reichen, privilegierten Menschen gelebt - und so ist es auch noch heute. Maceio wächst nicht mehr in der Fläche sondern nur noch in die

Höhe. Es gibt immer mehr Hochhäuser, deren Wohnungen für die einfache Bevölkerung aber oft einfach zu teuer ist. Traditionell lebt die Bevölkerung in kleinen, dicht gedrängten Häusern an den Hängen der Terassen. Aber in ihrer Freizeit treffen sie sich an den Stränden und genießen die frischeren Temperaturen nach Sonnenuntergang. Normalerweise bewegt sich die Temperatur zwischen 27 und 36 Grad Celsius bei einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von über 60 %. Ich staune, wie gut ich die klimatischen Bedingungen überstehe - es hilft mit Sicherheit, dass die Artania gut klimatisiert ist und wir nicht bei tropischen Temperaturen schlafen müssen. Die Rückfahrt zum Hafen führt entlang der traumhaft schönen Stadtstrände, hier legen wir noch eine kurze Pause ein und können die lockere und fröhliche Athmosphäre am Strand aufnehmen.



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