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Petropolis

  • Autorenbild: Gaby Laubach
    Gaby Laubach
  • 18. Jan. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Am 2. Tag unseres Aufenthalts fuhr ich von Rio de Janeiro 70 km in den Regenwald der umliegenden Berge. Diese Stelle hatte sich Peter II., Kaiser von Brasilien für seine Sommerresidenz ausgesucht. Zu dieser Zeit gab es dort noch keinen Ort, Peter II. überredete 142 deutsche Familien, die nach Ausstralien auswandern wollten und in Rio Zwischenstation machten, sich hier niederzulassen. Sie erhielten dafür das Land zur Verfügung gestellt und wurden geadelt. In Petropolis stehen noch viele der damals entstandenen Gebäude. Petropolis liegt auf 700-800 mtr. Höhe. Das Klima ist mit Rio nicht zu vergleichen. Die Luft ist nicht mehr so feucht und sehr viel frischer. Die Sommerresidenz konnten wir besichtigen - leider war Fotografieren streng verboten. Die imposanten Räume sind mit Möbeln aus der Zeit ausgestattet. An den Wänden hängen viele wunderbare Gemälde, die die Kaiserfamilie sowie Rio in der damaligen Zeit darstellen. Auch die Kronjuwelen und die wunderbar restaurierte Krönungskutsche sind zu besichtigen.



Die Kathedrale von Petropolis ist die Privatkirche der Kaiserfamilie, sie ist ebenfalls sehr schön ausgestattet.



In Petropolis findet sich auch die Sommerresidenz des Flugpioniers Alberto Santos Dumont



Den Abschluss unseres wunderbaren Ausflugs bildete ein brasilianisches BBQ, bei dem wir typisch am Spieß gegrilltes Fleisch in den verschiedensten Ausführungen probieren konnten. Es gab z.B. argentinische Rindersteaks, Schweinenacken, Spareripps, Hühnerherzen, verschiedene Haxen und vieles mehr. Oft war das gegrillte Fleisch mit Käse überzogen oder gespickt. Dazu gab es viele Salate, verschiedenste Kartoffeln, Reis, Soßen, Gemüse. Die Kellner liefen mit den verschiedenen Speisen durch die Reihen und schnitten das Fleisch direkt vom Spieß auf den Teller. Sehr lecker und sehr interessant. Das Restaurant lag gegenüber eines älteren Hotelkomplexes, der auch in Deutschland hätte stehen können. Während unserer Mittagspause machte der Regenwald seinem Namen alle Ehre, von jetzt auf gleich versperrte Nebel die Sicht und dann fing es an heftig zu regnen. Auch auf der Rückfahrt durch das "Nebeltal" machte dieses seinem Namen alle Ehre.






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