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Rarotonga / Cook Islands

  • Autorenbild: Gaby Laubach
    Gaby Laubach
  • 28. Feb. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Auf unserem Weg nach Auckland / Neuseeland, wo der 3. Abschnitt der Weltreise endet, besuchen wir noch die größte der 15 Cook Inseln. Hier haben wir keine organisierten Ausflüge. Die Cook Inseln sind ein unabhängiger Inselstaat, der jedoch eine "freie Assoziierung mit Neuseeland" hat. Wir liegen vor der Hauptstadt Avarua auf Reede. Das Tendern ist heute nicht ganz unproblematisch, da wir nicht wie in den letzten Tagen in einer von einem Korallenriff geschützten Lagune liegen. Auf unserer Fahrt durch die Südsee haben wir immer wieder die "langwellige pazifische Dünung" vorgefunden, die die Artania spürbar bewegt hat. Die Tenderboote heben und senken sich zum Teil sehr heftig vor der Gangway, die Besatzung gibt uns jeweils ein Zeichen, wann wir vom Schiff ins Boot (oder umgekehrt) umsteigen können. Aber die erfahrenen Matrosen bringen jeden der möchte

sicher an Land und wieder zurück. An Land fällt sofort auf, dass wir französisch Polynesien verlassen haben und im britischen Einflussgebiet angekommen sind. Die Amtssprache ist Englisch und die Autos fahren auf der linken Seite. Aber die Menschen sind immer noch Polynesier - sie sind fröhlich und freundlich. Alles ist bunt und tropisch. Es ist sehr warm und die

Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch, aber trotzdem unternehmen wir einen Spaziergang durch Avarua. Im ersten Souvenirgeschäft läuft das örtliche Radioprogramm und der Sprecher heißt die Artania und alle Passagiere willkommen - in fast allen Läden werden wir auf unser Woher und Wohin angesprochen. Der Ort ist nicht besonders attraktiv, auf einem Marktgelände mit vielen kleinen Ateliers und offenen Buden (die aber leider meistens nicht geöffnet sind) sehen wir sehr schönes Kunsthandwerk. Es gibt auch eine Art offene Festhalle oder überdachten Versammlungsort, vor dem Steinfiguren aufgestellt sind.




Wie schon oft in der Südsee sehen wir viele Vögel und vor allem laufen überall Hühner herum. Heute gelingt es mir, einen schönen tropischen Vogel und Hühnerküken, die höchstens einen Tag alt sind, zu fotografieren.





Auf den Südseeinseln gibt es keine Friedhofspflicht. Bei vielen privaten Häusern gibt es eine Familiengrabanlage. Daraus folgt auch, dass Grundstücke fast immer in der Familie bleiben, denn wer möchte schon seine Ahnen zurücklassen oder die Gräber fremder Familien im Vorgarten haben? Die Grabanlagen sind zum Teil sehr aufwändig gestaltet und immer sehr gepflegt und geschmückt.


Avarua hat eine schöne, moderne, lichtdurchflutete Kathedrale mit sehr schönen Buntglasfenstern.



Auf Rarotonga gibt es schöne Strände. Viele Passagiere nutzen die Gelegenheit, noch einmal in der Südsee zu schwimmen oder zu schnorcheln. Am frühen Abend sind wir alle wieder an Bord und starten unseren letzten Abschnitt auf unserer Reise von Südamerika nach Neuseeland.

In den nächsten Tagen werden wir die Datumsgrenze überschreiten, dann beginnen unsere Tage bevor in Europa die Sonne aufgeht - jetzt geht sie hier noch auf, wenn sie in Deutschland bereits untergegangen ist. Dafür entfällt an Bord der Artania der 1 März.


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