Rotoava / Fakarava-Atoll / Tuamotu-Archipel / Französisch Polynesien
- Gaby Laubach
- 22. Feb. 2025
- 2 Min. Lesezeit
So türkisfarben wie auf dem Titelbild ist das Wasser hier wirklich!
Am frühen Morgen fahren wir in die Lagune des Fakarava-Atolls, dem zweitgrößten Atoll des Tuamotu-Archipels. Fakarava ist ein recht schmales und langgezogenes Atoll und die Lagune hat nur 2 Durchgänge zum offenen Meer. Wegen der gefährlichen Riffe gilt das Tuamotu-Archipel trotz aller Technik noch heute als eines der gefährlichsten Seegebiete der Welt. In der Lagune ist das Wasser fast spiegelglatt und glasklar. Wir liegen vor Rotoava, dem Hauptort der Insel am nordöstlichen Ende der Insel, hier wohnen die meisten der 700 Einwohner. Die Insel besteht aus einem 40 km langem Riff-Streifen, auf dem auch ein Flugplatz liegt. Der Streifen ist sehr schmal, ich schätze von einer Seite zur anderen habe ich keine Viertelstunde gebraucht.
An der Tenderpier empfangen und Südsee-Klänge und natürlich auch Südsee-Feeling: Palmen, üppig blühende Sträucher und Früchte tragende Bäume, kleine Häuser - zum Teil mit Palmwedeln gedeckt - in tropischen Gärten. Die Strände entlang der Lagune sind schmal und zum großen Teil mit Korallenbruch überdeckt, aber das glasklare Wasser hat eine Temperatur von 29 ° und lockt die meisten von uns zum Baden oder Schnorcheln. Die Schnorchler erzählen begeistert von tropischen Fischen, die es hier zu sehen gibt. Aber auch Haie gibt es in der Lagune. Über die Insel führt eine fast 19 km lange asphaltierte Straße, die 2003 für einen Besuch des damaligen französischen Präsidenten Jaques Chirac gebaut wurde, der seinen Besuch dann aber absagte.
Nach einem ausgiebigen Bad in der Südsee, erkunde ich Rotoava. Es gibt eine schöne Kirche und dahinter einen Friedhof, dessen Gräber oft mit Muscheln oder Muschelketten geschmückt sind.
Entlang der Straße findet man an kleinen Ständen Muschelketten und andere Souvenirs aus Muscheln, viele bunte Pareos und natürlich schon die ersten Südseeperlen, die es in vielen Farbschattierungen gibt. Die Menschen sind fröhlich und freundlich.
Dieser erste Südseeinsel-Besuch erfüllt schon (fast) alle Klischees, die uns aus Filmen, Reisekatalogen und Postkarten bekannt sind.



















































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