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Santa Cruz de la Palma / La Palma / Spanien

  • Autorenbild: Gaby Laubach
    Gaby Laubach
  • 7. Juni 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Unsere letzte kanarische Insel ist La Palma, die fünftgößte Insel des Archipels. Sie gehört zu den steilsten Inseln der Welt. Die höchste Erhebung ist fast 2.500 mtr. hoch. Große Teile der Insel sind mit Wald bedeckt, in Höhen von 500 bis 1000 mtr. findet man auch hier ausgedehnte Lorbeerwälder. Diese gab es bis zur letzten Eiszeit rund um das Mittelmeer und auf den subtropischen atlantischen Inseln. Übrig geblieben sind sie nur noch auf den höheren westlichen kanarischen Inseln, Madeira und den Azoren. Mein Ausflug führt mich in den grünen Norden der Insel, wo wir einen Spaziergang durch den urwaldähnlichen Lorbeerwald unternehmen. Der Weg führt steil hinauf durch eine der zahlreichen Schluchten. Anstrengend - aber wunderschön.



Unser nächstes Ziel ist ein Aussichtspunkt mit tollem Blick über die Berge und die Küste. Hier steht auch eine Skulptur mit einem Hirten und seiner langen Stange. Um in möglichst kurzer Zeit im gebirgigen Gelände Höhenunterschiede schnell und sicher zu überwinden, benutzten die Viehhirten einen mehrere Meter langen Holzstab, den „Regatón“, um auf tiefer gelegenes Gelände zu gelangen. Dieser Salto del Pastor (Hirtensprung) geht wahrscheinlich auf die Ureinwohner, die Guanchen zurück und ist heute ein beliebter Volkssport.



Weiter geht es nach San Andrés, einem der ältesten Dörfer der Insel. Hier führt uns unser Spaziergang über die alten Gassen und Treppen, vorbei an kleinen Bananenplantagen, Palmen und Kakteen hinunter zur Küstenpromenade entlang der Steilküste mit Blick auf die Naturschwimmbecken im Lavagestein.



La Palma hat den Namen "La Isla Bonita" verdient!

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