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Walfischbai / Namibia

  • Autorenbild: Gaby Laubach
    Gaby Laubach
  • 21. Mai 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Unser zweites Ziel in Namibia ist Walfischbucht, auch in der deutschen Kolonialzeit eine britische Enklave. Es ist die wichtigste Hafenstadt Namibias und stellt das logistische, maritime und industrielle Zentrum des Landes dar. Sie liegt an einer natürlichen tiefen Bucht, das machte sie seit jeher zu einem strategisch bedeutenden Ort. Erst 1994, als Namibia die Unabhängigkeit erreichte, wurde auch Walfischbai vollständig in den namibischen Staat integriert. Auch hier werden wir wieder mit traditioneller Musik und Tanz begrüßt. Zwischen Walfischbai und Swakopmund, dem einst wichtigsten Hafen für deutsche Einwanderer, liegen ca. 35 km. Dorthin geht mein heutiger Ausflug. Die Straße zwischen den beiden Städten läuft parallel zur Küste durch die Wüste, die hier bis an den Atlantik reicht. Der Wind treibt immer wieder Wüstensand auf die Straße sowie in die Ansiedlungen - regelmäßig muss er entfernt werden. Leider ist es neblig - an dieser Küste nicht ungewöhnlich - erst auf der Rückfahrt kommt die Sonne ein wenig heraus und wir können erahnen, wie sich die Farben der Wüste mit dem Licht verändern.



In Swakopmund stehen noch viele liebevoll restaurierte Gebäude aus der (deutschen) Kolonialzeit. Die Ladenschilder sind häufig auf deutsch, es gibt ein Brauhaus und im Cafe Anton gibt es angeblich eine wunderbare Schwarzwälderkirschtorte. In den Geschäften, die neben dem Üblichen auch hochwertige Souvenirs anbieten, wird sehr oft auch deutsch gesprochen. Nach einer großen Stadtrundfahrt - die uns auch durch die typischen afrikanischen Townships führt, haben wir Zeit, auf eigene Faust dieses beschauliche Städtchen zu erkunden.





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