Atlantiküberquerung
- Gaby Laubach
- 6. Jan. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Nachdem wir mittags am 2. Januar die Kapverdischen Inseln verlassen haben, sehen wir für mehr als 4 Tage nur noch Wasser um uns und den Himmel über uns. Die Artania scheint nicht mehr als eine Nussschale im Ozean zu sein. Neptun meint es gut mit uns und die Überfahrt verläuft sehr ruhig. Eigentlich hätten wir bereits heute, am 6. Januar, die brasilianische Küste in Natal erreichen sollen, aber die Reiseroute wurde geändert, sodass wir erst in Recife am 7. Januar erstmals wieder an Land gehen. Dafür wurde für den 8. Januar als "Ersatzhafen" Maceio eingeplant. Das Programmangebot an Bord ist sehr vielfältig, insbesondere an den Seetagen gibt es genug an Sport, Spiel, Events und Shows.
Ich habe meinen "Sport" an Bord gefunden, morgens an Seetagen üben wir Linedance. Es macht sehr viel Spaß, bei der Wärme und hohen Luftfeuchtigkeit ist es aber anstrengend und besonders, wenn wir doch einmal etwas mehr Wellengang haben, ist der Gleichgewichtssinn ganz schön gefordert. Am späten Nachmittag probt der Gästchor. Um die 50 Sänger und Sängerinnen singen mit viel Spaß unter der Leitung von Ramon, der ausgebildeter Musicaldarsteller und Mitglied des Show-Ensembles ist.
Am Vormittag treffen sich viele Reisende an den Seetagen an der Kopernikusbar, um gemeinsam Spaß zu haben. Irgendetwas ist dort fast immer geboten. Am 2. Tag der Atlantiküberquerung gibt es einen Maritimen Frühschoppen mit Austern satt und auch sonst vielen Meeres-Leckereien. Dazu dürfen natürlich Champagner und Doppelkorn nicht fehlen.
Am 5. Januar überqueren wir den Äquator und Neptun und sein Gefolge kommen an Bord, um die Äquatortaufe vorzunehmen. Ein großer feucht-fröhlicher Spaß.
Am nächsten Tag stattet Neptun der Artania einen weiteren Besuch ab: Der Wunschbaum, der über die Weihnachtszeit in Harrys Bar stand und an den die Passagiere Zettel mit ihren Wünschen hängen konnten, wird zu Grabe getragen und die Wünsche werden an Neptun übergeben. Ein ergreifendes Schauspiel, dass in einer fröhlichen Feier mündet.
So, jetzt freue ich mich aber auf Brasilien, wo mein Südamerika-Abenteuer startet.







































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