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Neuseeländische Fjorde

  • Autorenbild: Gaby Laubach
    Gaby Laubach
  • 17. März 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Über nahezu den ganzen Südwesten der Südinsel erstreckt sich der 12.500 km² große Fjordland Nationalpark mit 2 der tiefsten Seen des Landes und 15 engen Fjorden. Schon in Port Chalmers ging ein Lotse an Bord, der uns in 2 dieser Fjorde begleiten sollte: den Dusky Sound und den Doubtful Sound. Schon kurz nach unser Abfahrt spürten wir stärkeren Wind und Seegang. Am nächsten Morgen war klar, dass wir in diese beiden Fjorde nicht einfahren könnten. Nach Rücksprache mit dem Lotsen fuhren wir weiter Richtung Norden, wo die Bedingungen besser gemeldet waren und der wohl schönste Fjord, der Milford Sound, auf uns wartete - und wirklich, hier konnten wir eine Passage wagen. Der Milford Sound ist der nördlichste und bekannteste Fjord Fjordlands. Er ist 15 km lang und meist weniger als 1 km breit. Die Felsen ragen fast senkrecht 1.200 Meter in die Höhe. Zahlreiche Wasserfälle stürzen ins Meer. Am Ende gibt es eine kleine Siedlung, in der Urlauber (Wanderer) sogar ein kleines Hotel vorfinden. Die nächste Ansiedlung ist Luftlinie nur 80 km entfernt, über die Straße, die aus dem Fjord herausführt und die nicht immer befahrbar ist, sind es jedoch mehr als 350 km. Wir haben mal wieder Glück und das Wetter reißt während unserer Passage auf und sogar der eine oder andere Sonnenstrahl findet seinen Weg zu uns. Ein grandioses Naturschauspiel!



Nach unserer Ausfahrt erwarten uns wieder Sturm und schwere See, die uns die Nacht durch und auch die nächsten Tage auf dem Weg über die tasmanische See nach Tasmanien begleiten. Der Seegang ist noch stärker als vor 3 Monaten in der deutschen Bucht - aber ich habe mittlerweile die nötige Seefestigkeit erreicht, dass es mir nichts mehr ausmacht.

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