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Waiheke Island (Auckland / Neuseeland)

  • Autorenbild: Gaby Laubach
    Gaby Laubach
  • 8. März 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Am 2. Tag in Auckland besuche ich eine Insel im Hauraki Golf: Waiheke. Mit der Fähre, die direkt neben unserem Liegeplatz startet, dauert die Überfahrt gerade einmal 45 Minuten. Unterwegs haben wir tolle Aussichten auf die wunderschöne Skyline von Auckland.



Wir passieren weitere kleine Vulkaninseln und einen kleinen Leuchtturm am Rande der Fahrrinne.



Waiheke ist wunderschön. Es gibt nur ca. 10.000 Einwohner, die in 5 kleinen Ansiedlungen oder aber auf den Weingütern leben. Die Bewohner sind eine Mischung aus wohlhabenden und alternativen Auckländern. Bevor die "Reichen" kamen war Waiheke lt. unserem Guide eine Hippie-Insel. Dazu kommen an den Wochenenden und in der Ferienzeit noch bis zu 40.000 Besucher. Es gibt keine Hotels auf der Insel, aber viele private Ferienhäuser und viele Besucher kommen mit dem eigenen Boot in eine der schönen Buchten. Auf den Weingütern werden sehr gute Weine erzeugt, die auch international ausgezeichnet werden. In den Handel kommt davon aber nur sehr wenig, das meiste wird direkt in den Restaurants und Eventlokations auf den Weingütern getrunken. Wir besuchen insgesamt 3 Weingüter, dürfen dort jeweils verschiedene Weine probieren und genießen ein wunderbares Mittagessen. Die Weine sind wirklich sehr gut aber auch recht teuer - die Anbauflächen sind vergleichsweise klein. Neben den Weinbergen finden sich auch einige Olivenhaine, auch die hier produzierten Olivenöle sollen von hoher Qualität sein.

Bei der Fahrt über die Insel erfahren wir wieder einiges über die Bemühungen Neuseelands, die heimische Fauna und Flora zu bewahren. Der Nationalvogel Kiwi war fast ausgestorben. Ursache sind meistens Tiere, die die europäischen Siedler mitgebracht haben, die keine natürlichen Feinde haben aber zu Fressfeinden der einheimischen Tierwelt wurden. Bei den Kiwis ist das vor allem eine Art Frettchen, das sich über die Gelege der Kiwis hermacht. Man versucht, diese Räuber auf den Inseln auszurotten und die Kiwis anschließend wieder anzusiedeln. Es gibt schon Inseln um Auckland, auf denen das gelungen ist. Auf Waiheke vermutet man noch ca. 10 Frettchen, die gezielt gejagt werden. Auch Aufforstungen erfolgen mit einheimischen Bäumen, die man u.a. daran erkennt, dass sie ihre Blätter im Herbst nicht abwerfen.

Wir genießen die Fahrt über die Insel, die wunderschönen Häuser und Weingüter sowie die immer wieder neuen Ausblicke auf den Golf, die Inseln und das ferne Auckland.



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